Informationen und Fakten

Zukunft gestalten

Ein herzliches Hallo von uns, den Initiatoren der B.E.S.T. Holding.
„Bad Dürrheim liegt uns am Herzen“
Michael Rebholz, Architekt

Michael Rebholz
Architekt, Projektentwicklung

„Keiner kann in die Zukunft schauen, aber wir können heute den Grundstein für das Zukünftige legen. Veränderung braucht aktives Handeln. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt.“

Jürgen Rebholz
Malermeister

„Ich lebe und arbeite in dieser Stadt und möchte Bad Dürrheim lebens- und zukunftsfähig erhalten. Wir haben jetzt die Möglichkeit die Weichen für das nächste Jahrzehnt zu stellen.“

Joachim Limberger
Dipl.-Kaufmann, Klinikbetreiber

„Seit fast 170 Jahren engagiert sich meine Familie in der Entwicklung des Tourismus in Bad Dürrheim. Mit Herz und Verstand möchte auch ich meinen Beitrag für eine kraftvolle Weiterentwicklung leisten.“

Ihre Unterstützung ist gefragt!

Perspektiven im Herzen von Bad Dürrheim

Im Folgenden haben wir Ihnen viele Informationen und Fakten zum Gesundheits- und Tourismusstandort Bad Dürrheim zusammengetragen. 

Logo B.E.S.T. Holding GmbH & Co. KG | Schwarzwald Baar Heuberg

Mit Weitblick
Zukunft gestalten

 Im angestoßenen Prozess um die Weiterentwicklung des Gesundheits- und Tourismusstandortes Bad Dürrheim heißt es nun, den nächsten Schritt zu machen.

Hierzu ist der Gemeinderat gefordert.

Die folgenden Inhalte geben Ihnen Auskunft um was es geht, welche Visionen angedacht sind und wie Sie uns unterstützen können.

Viele Spaß beim Lesen und Informieren.

Hier gibt es unsere 28-seitige Broschüre „Informationen und Fakten“ auch als PDF-Download oder als Online-Version. Gerne dürfen Sie die Broschüre auch in gedruckter Form bei uns abholen.

Warum eine Unterschriftenaktion ?

Ziel ist es, aufzuzeigen, dass es viele Einwohner*innen gibt, die eine sinnvolle und nachhaltige Weiterentwicklung Bad Dürrheims grundsätzlich für gut befinden und befürworten. Wir wollen die schweigende Mehrheit, die es aus unserer Sicht gibt, aktivieren. Wenn Sie unserer Meinung sind, dann bitten wir Sie, dies aktiv zu bekräftigen und an der Unterschriftenaktion teilzunehmen.

Wir möchten auch in Zukunft hier leben

Als Initiatoren der B.E.S.T. Holding liegt uns Bad Dürrheim besonders am Herzen.
„Wir sind von hier, wir leben hier und möchten auch in Zukunft hier leben.“

Unser Antrieb ist die Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit Bad Dürrheims und seiner Unternehmen. Dies setzt eine stetige Weiterentwicklung voraus und braucht Visionen, Ideen, Konzepte und den Mut, diese umzusetzen.

Leider ist Bad Dürrheim in den letzten beiden Jahrzehnten nur mit sehr zaghaften Schritten voran gegangen. Größere Entwicklungen haben nicht stattgefunden oder wurden auf später verschoben.

Es ist dringend notwendig, den Gemeinderat davon zu überzeugen, dass jetzt gehandelt werden muss. Unterstützen Sie unser Vorhaben, Bad Dürrheim voran zu bringen, durch Ihre Teilnahme an unserer Unterschriftenaktion.

Warum es erfolgreiche Unternehmen braucht

Kaufkraft, Arbeitsplätze, Steuereinnahmen

Wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen bilden das finanzielle Rückgrat jeder Kommune.
Warum ist das so?
Kurze Antwort: Sie sichern Arbeitsplätze und Steuereinnahmen.

Arbeitsplätze vor Ort steigern die Kaufkraft, sind Anreiz auch für junge Familien bei der Wohnortwahl, schaffen weitere, nachgelagerte Arbeitsplätze und wirken sich wertsichernd für alle Immobilien in der Gemeinde aus. Durch Steuereinnahmen werden z. B. die örtliche Infrastruktur wie Schulen, Kindergärten, Kultur, Freizeitangebote, Parkanlagen und generationsübergreifende Projekte finanziert.

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Arbeitsplätze im Bereich Gesundheit und Tourismus sind im Rahmen der Globalisierung nicht exportierbar. Sie sichern dauerhafte Erwerbsmöglichkeiten vor Ort.

Tragende Säulen

Gesundheits- und Touristikmarkt sind tragende Säulen für Bad Dürrheim

„Gemeinsam, einig und entschlossen einen Stillstand oder gar Rückgang in der Entwicklung und damit das Unterliegen unseres Badeortes, in der Folge der Konkurrenz anderer Orte, zu verhüten“.

Was bereits die Gründer des Bürgervereins im Jahr 1913 als Ziel definierten, ist heute aktueller denn je. Der Wettbewerb der Kommunen im Bereich Gesundheit und Tourismus ist härter als je zuvor. Einen Stillstand kann sich kein Gesundheits- und Tourismusstandort leisten.

Der Gesundheits- und Touristikmarkt, die tragenden Säulen Bad Dürrheims, haben sich in den letzten 20 Jahren grundlegend gewandelt. Der Markt ist härter geworden, die Konkurrenz größer und die Gäste anspruchsvoller. Damit sich Bad Dürrheim langfristig in diesem Segment behaupten kann, sind Investitionen in eine moderne Betten- und Hotelinfrastruktur unerlässlich. Besonders im Bereich des 3- und 4-Sterne Segments ist Bedarf vorhanden.

Seit jeher Mut notwendig

Bad Dürrheim – Vom Bauerndorf zur Kur- und Tourismusstadt

Der Aufstieg Bad Dürrheims zu einem der bedeutendsten Heilbäder in Baden-Württemberg ist untrennbar mit der Geschichte der Saline verbunden, die im Jahr 1822 gegründet wurde. Obwohl die Salzgewinnung in Bad Dürrheim der Produktion von Speise- und Industriesalzen diente, gaben Salinenbeamte im Jahr 1851 den weitblickenden Anstoß zum Bau einer Solebad-anstalt. Die Einwohner des Flecken Dürrheim übernahmen mit der Schaffung von Wohn- und Speiseeinrichtungen für Kurgäste das erste unternehmerische Risiko.
So begann der Weg der Erfolgsgeschichte Bad Dürrheims. Ein Weg, der immer wieder aufs Neue Mut, Tatendrang, Weitsicht und die Erkenntnis in notwendige Veränderungen erforderte.
Die Anfänge des Tourismus in Bad Dürrheim reichen zwar weit zurück, die entscheidenden Weichenstellungen wurden jedoch in den 50er, 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts vorgenommen.

Heute erscheint es selbstverständlich, dass Bad Dürrheim ein bekannter Fremdenverkehrsort ist. Aber vieles musste Zusammenkommen, damit aus dem einstigen Bauerndorf eine moderne Fremdenverkehrsstadt werden konnte.

Bad Dürrheim ist heute eine Stadt, für die der Tourismus einen wichtigen Teil des kommunalen Erwerbslebens darstellt.

Quelle: Auszüge aus dem Buch von Lydia Warrle „Bad Dürrheim, Geschichte und Gegenwart“, 1990

Äußerung vom Bürgerverein im Jahr 1913 … es war auch damals schon nicht einfach, neue Ideen umzusetzen

„Wer ist unter uns, der nicht einen Vater, eine Mutter, Schwester, Bruder oder Schwager hat, die durch das Aufhören des Fremdenverkehrs an den Bettelstab gebracht würde? Wollt Ihr das Euren Lieben antun?! Was wird aus Euren Kindern, Arbeiter und Tagelöhner, die ihr glaubt, keinen Nutzen vom Fremdenverkehr zu haben? Was nützt Euch ein Handwerker, der keine Arbeit hat, ein Kaufmann, der nicht verdient, ein Landwirt, der sein mageres Schwein alleine ißt und Eure Söhne, sollen sie alle Arbeiter werden? In einer Zeit, wo die Zahl der Maschinen wächst und die Zahl der Arbeiter absinkt. Sollen sie zähneknirschend die Verblendung ihrer Väter verfluchend in die Fremde gehen, ob sie dorten Arbeit und Brot finden?“

So äußerte sich der 1913 gegründete Bürgerverein zur Überzeugung der Dürrheimer. Anlass waren die Planungen zum Bau eines neuen Kurhauses, damals „Konversationshaus“ genannt, die nicht unumstritten waren.

Historische Entwicklung Bad Dürrheims

Zeitstrahl: Historischer Verlauf der Entwicklung von Bad Dürrheim

Quelle bis 1990: Auszüge aus dem 1990 erschienen Buch von Lydia Warrle „Bad Dürrheim, Geschichte und Gegenwart“

Der Wettbewerb ist groß

Bad Dürrheim steht im Wettbewerb – nur wer investiert wird gewinnen

„Der Gesundheitstourismus ist ein dynamischer Markt mit vielen Chancen
– diese gilt es zu nutzen!“

Baden-Württemberg hat eine der vielfältigsten Thermenlandschaften Deutschlands und nirgendwo sind die Thermal-, Mineral- und Solebäder so zahlreich wie hier. Bundesweit gibt es über 240 Thermen, davon sind alleine 35 in Baden-Württemberg.

Nur wenn Bad Dürrheim sein Angebot stetig optimiert und die sich in den letzten Jahren stark veränderten Kundenerwartungen erfüllen kann, ist die Zukunft als Gesundheits- und Tourismusstadt gesichert. Ausreichende Investitionen in moderne touristische Infrastruktur werden die marktentscheidenden Faktoren sein.

Die Konkurrenz schläft nicht. Vielerorts werden Millionenbeträge in Neubau, Umbau und Erweiterung der bestehenden touristischen Infrastruktur investiert, Thermenhotels gebaut und Freizeitangebote ausgeweitet. Der Markt ist da – profitieren werden die Kommunen, die rechtzeitig entsprechende Angebote entwickeln.

Wird jedoch nicht, oder in zu kleinen Schritten investiert, entscheiden sich immer mehr Gäste für ein anderes Reiseziel. Als direkte Folge schrumpfen die Steuereinnahmen, die Kaufkraft der Gäste fehlt zudem im Einzelhandel, der Gastronomie und den Dienstleistern. Dies setzt eine Abwärtsspirale in Gang, die nur schwer aufzuhalten ist.

Die hier dargestellten Bilder sind ein Auszug aktueller Beispiele geplanter oder sich bereits in der Realisierungsphase befindlicher Investitionen an anderen Thermenstandorten.

Unterschriftenaktion – machen Sie jetzt mit

Für ein starkes Bad Dürrheim

Wenn Sie für eine sinnvolle Weiterentwicklung des Gesundheits- und Tourismusstandortes Bad Dürrheim sind, dann unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift

Wirtschaftsfaktor Tourismus für Bad Dürrheim

100 Millionen Euro Jahresumsatz

„Der Gesundheitstourismus ist ein dynamischer Markt mit vielen Chancen
– diese gilt es zu nutzen!“

Das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr (dwif) mit Sitz an der Uni München hat in seiner Studie die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Tourismus für die Stadt Bad Dürrheim ermittelt. So liegt laut Studie der touristische Bruttojahresumsatz bei 99,7 Millionen Euro (Stand 2018). Welches Wachstumspotenzial im Tourismus steckt zeigt der Zuwachs von 14 Millionen Euro seit der letzten Analyse im Jahr 2010. Damals lag die Wertschöpfung noch bei 86 Millionen Euro.

Umsatzzuordnung Tourismus Bad Dürrheim

Grafik Umsatz-Gliederung Tourismus Bad Dürrheim (2018)

Quelle: Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr (dwif) aus dem Bericht „Wirtschaftsfaktor Tourismus in Bad Dürrheim 2018“ im Auftrag der Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim

 

Interessant ist, dass 82 Prozent der Umsätze aus dem Übernachtungstourismus generiert werden. Nur 18 Prozent sind auf Tagestouristen zurückzuführen. Betrachtet man die Anzahl der Aufenthaltstage aller Touristen in Bad Dürrheim im Jahr 2018, so beträgt der Anteil der Tagesreisenden daran knapp über 50 Prozent.

Umsatzverteilung Tourismus Bad Dürrheim

Grafik Umsatzverteilung Tourismus Bad Dürrheim (2018)

Quelle: Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr (dwif) aus dem Bericht „Wirtschaftsfaktor Tourismus in Bad Dürrheim 2018“ im Auftrag der Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim

 

Alle Bürger profitieren von der touristischen Infrastruktur

Vom Tourismus profitieren Hotels, Gastronomie, Einzelhandel, öffentlicher Nahverkehr, Kultur, Infrastruktur, Handwerker, Bäcker, Metzger, Apotheken und viele weitere Dienstleister und Zulieferer. Viele Arbeitsplätze sind direkt vom Tourismus abhängig. Die Stadt profitiert von Steuereinnahmen. Und dies kommt allen Bürger*innen wieder zu Gute.
Fazit: Kurpark, Grünanlagen, kulturelles Angebot, Gastronomie, Naherholung, Minara, Solemar und vieles mehr, wären ohne Tourismus in der vorhandenen Form nicht finanzierbar.

Relevante Zahlen

Touristischer Bruttoumsatz

99.700.000 Euro

Steigerung seit 2010 um

14.000.000 Euro

Tagestouristen

700.000

Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben

659.000

Arbeitsplätze

ca. 1.500

in Kliniken und Beherbergungsbetrieben

  • Davon nicht exportierbare Arbeitsplätze: 100% 100%

Quelle: Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr (dwif) aus dem Bericht „Wirtschaftsfaktor Tourismus in Bad Dürrheim 2018“ im Auftrag der Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim

Alle Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2018.
Quelle „Arbeitsplätze“: Klinikforum Bad Dürrheim und eigene Recherche

Gäste Entwicklung Bad Dürrheim

Entwicklung Übernachtungszahlen und Gästeankünfte

Seit 1997 liegt die Anzahl der Übernachtungen in Bad Dürrheim auf ähnlichem Niveau. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der Gästeankünfte nahezu verdoppelt. Die Aufenthaltsdauer je Gast ist deutlich kürzer geworden.

Oder im Umkehrschluss: Es müssen heute gegenüber 1997 fast doppelt so viele Gäste überzeugt sein, dass Bad Dürrheim der richtige Erholungsort für sie ist.
Hierfür benötigt es attraktive Angebote.

Entwicklung Übernachtungszahlen im Langzeittrend (Kliniken + Tourismus)

Diagramm Entwicklung der Übernachtungen, Bad Dürrheim

Entwicklung der Gästeankünfte im Langzeittrend (Kliniken + Tourismus)

Diagramm Entwicklung Gästeankünfte, Bad Dürrheim

Entwicklung der Bettenzahlen (Kliniken + Tourismus)

Diagramm Entwicklung Bettenzahlen, Bad Dürrheim
Bettenzahl geht zurück: 
Bad Dürrheim hat seit 2002 etwa 25 Prozent der Bettenkapazität verloren.

Vergleich Gästeankünfte Kliniken vs. Tourismus

Diagramm Vergleich Gästeankünfte Kliniken vs. Tourismus
Tourismus ist tragende Säule:
Sind die Gästeankünfte im Klinikbereich seit Jahren nahezu unverändert, so ist im gleichen Zeitraum die Anzahl der Gästeankünfte im Tourismus um mehr als das 2,5-fache gestiegen.

Quelle: Tourismuszahlen Bad Dürrheim, Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim

 

Zusatzeinnahmen der Stadt

Kurtaxe

921.000 Euro

Kurtaxe: Wird je Person und entgeltlicher Übernachtung erhoben und steht der Stadt zur Verfügung.

Fremdenverkehrsbeitrag

234.000 Euro

Fremdenverkehrsbeitrag: Alle Unternehmen in Bad Dürrheim die vom Tourismus profitieren bezahlen hierzu ihren Beitrag.

*Werte von 2018

Bild Gäste bringen Kaufkraft
  • Jetzt für die Zukunft planen 100% 100%
  • Es ist wichtig Bad Dürrheim zu stärken 100% 100%
  • Bad Dürrheim profitiert vom Tourismus 100% 100%
  • Tourismus sichert viele Arbeitsplätze 100% 100%

Unterschriftenaktion

Wenn auch Sie für eine sinnvolle Weiterentwicklung des Gesundheits- und Tourismusstandortes Bad Dürrheim sind, dann unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift.

Bürgerbeteiligungsprozess rund um die Innenstadt und das Kurgebiet

Perspektive im Herzen von Bad Dürrheim

Stärken, Schwächen und Potenziale

Der Anstoß zur Durchführung eines Bürgerbeteiligungsprozesses geht auf die Vision der Geschäftsleitung der B.E.S.T. Holding zur Hotelentwicklung in Bad Dürrheim zurück. Annähernd einmalig war die Ausgangssituation, dass die Grundstücksverfügbarkeit ausschließlich bei der Kommune und nur einem weiteren Eigentümer lag, welcher auch gewillt war in einen Entwicklungsprozess einzusteigen.

„Es werden Stärken, Schwächen und Potenziale der Innenstadt abgefragt, Informationen zu ganz konkreten Bauprojekten aufgezeigt sowie Ihre Meinung zu Plätzen, Parks, späteren Nutzungen und der Mobilität erfragt. Es geht darum, wo Bad Dürrheim mit seiner Innenstadt und dem Tourismus zukünftig hin will bzw. wo es neue Perspektiven gibt.“

Quelle: bd-imherzen.de, Jonathan Berggötz, Bürgermeister

Auftaktveranstaltung und Statement

Auftaktveranstaltung BD-im-Herzen, Stellwand Vorstellung Hotel- und Gastrozentrum
Wir möchten deshalb darauf hinweisen, dass die Ergebnisse quantitativ nicht überinterpretiert werden sollten und auf keinen Fall von einer einheitlichen oder allgemeingültigen „öffentlichen Meinung“ ausgegangen werden kann.
Unabhängig von der Anzahl der Beteiligten ist eine solche informelle Bürgerbeteiligung niemals im statistischen Sinne repräsentativ.

Quelle: Auswertungsdokumentation zur Bürgerbefragung für das „Sanierungsgebiet Innenstadt II“ der Stadt Bad Dürrheim, PLAN:KOOPERATIV, S. 22

ZIELDEFINITION des Gemeinderates

Diese ZIELDEFINITION hat der Gemeinderat 2019 beschlossen.
An dieser hat sich das Projekt der Investorengruppe B.E.S.T. Holding orientiert.
Diese Ziele werden in den späteren städtebaulichen Wettbewerb einfließen.

1. Bad Dürrheim als Tourismusstandort zukunftsfähig halten: Ansiedlung eines Vier-Sterne Hotel
Investitionen in bisherige Hotels politisch unterstützen und Solemar zukunftsfähig ausrichten im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten

2. Bessere Auslastung des Kurhauses und damit Reduktion des Defizits

3. Erhaltung und Aufwertung der Erholungsflächen einschließlich Kurpark, Hindenburgpark und Salinenpark

4. Städtebaulich wichtige Gebäude und Neubauten
Historische Bausubstanz freilegen und erhalten, sinnvolle Nutzung für Wohnen, Tourismus und Gewerbe, für Neubauten Einhaltung eines angemessenen Abstandes zu bestehenden wichtigen Gebäuden (Kurhaus, ehemaliges Kurheim Sanatorium, ev. Kirche) und kein Neubau von Mehrfamilienhäusern in unmittelbarer Nähe von den Erholungsflächen einschl. Kurpark, Hindenburgpark und Salinenpark

5. Verbindungswege zwischen den Erholungsflächen einschl. Kurpark, Hindenburgpark und Salinenpark: Beachtung und Erhalt bestehender Verbindungswege zwischen den Erholungsflächen und Verbesserung der Anbindung zwischen den Erholungsflächen

6. Freiflächen im Areal aktivieren und attraktiver machen

7. Zentrale Parkierungslösung anstreben, ohne Erhöhung der Verkehrsbelastung im Bereich Luisenstraße / Huberstraße / Johanniterweg

8. Verträgliche Schaffung von Miet- und Eigentumswohnraum

9. Da Bad Dürrheim den Klimaschutz ernst nimmt, soll ökologisch gebaut werden. Hierfür sollen regionale Baustoffe verwendet und ein sehr hoher Anteil an regenerativen Energien in Gebäuden genutzt werden. Ziel ist eine möglichst hohe Energieeffizienz.

Unsere Visionen – Bad Dürrheim im Wandel

Unsere Visionen haben wir bereits am 11.01.2018 dem Gemeinderat präsentiert.

Hinweis: Bild vergrößern durch Klick auf das Bild

Mit Beginn des Bürgerbeteiligungsprozesses „Perspektiven
im Herzen von Bad Dürrheim“ wurde der Startpunkt zur Weiterentwicklung der Innenstadt und des Kurgebietes gesetzt. Klares Ziel ist, durch gezielte Projektentwicklung Bad Dürrheim zukunftsfähig zu machen.

“Perspektiven im Herzen von Bad Dürrheim”, das haben wir wörtlich genommen und bieten genau diese Perspektiven mit unseren geplanten Projekten an.

  • Notwendige, sinnvolle Erweiterung der Hotellandschaft
  • Effektive Einbindung und Nutzung des Kurhauses, um aus einem jährlichen Defizit von mehreren 100.000 Euro ein sich selbst tragendes Gastronomieangebot zu machen
  • Herausarbeitung der historischen Bausubstanz und Umwandlung des jetzigen Sure Hotel
  • Zentralisierung der touristischen Verwaltung im historischen und zentral gelegenen ehemaligen Badhotel
  • Entlastung der Parkplätze durch Bau eines Parkdecks mit Tiefgaragen für die Hotels
  • Schaffung von neuem Wohnraum

Energieeffizienz, Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ökologie sind weitere maßgebliche Faktoren in der Umsetzung.

Projektentwicklungs-Visionen im Detail

Aushängeschild für Bad Dürrheim

Modern, ökologisch und nachhaltig gebaut und so auch bewirtschaftet, wird dieses 4-Sterne Superior Hotel allen Ansprüchen gerecht und zum Aushängeschild in der Bad Dürrheimer Hotellandschaft.

Mit diesem Hotel macht Bad Dürrheim einen Schritt in die Zukunft, um langfristig als besuchenswerte Stadt mit dem richtigen Zusammenspiel von Erholung, Entspannung, Wellness und Work-Life-Balance wahrgenommen zu werden. Ein Angebot in diesem Hotelsegment gibt es bisher in Bad Dürrheim nicht.

Aktuell existiert der Wunsch nach einem solchen Hotel. Die konkreten Planungen und die Architektur werden erst nach dem geplanten Städtebaulichen Wettbewerb erstellt.

Plankarte Hotel am Solemar

Für die Gäste des Hotels soll das Kurhaus als zukünftiges, modernes Gastronomiezentrum zur Verfügung stehen. Das bisher für die Stadt hoch defizitär betriebene Kurhaus wird hierdurch wirtschaftlich. Die Lage direkt beim Kurpark und Solemar machen diese Hotels für Gäste besonders attraktiv. Die kurzen Wege in das Stadtzentrum sorgen für eine Belebung und bringen Kaufkraft in die Stadt.

Um- und Neubau Hotel SoleGARTEN 3*S

Sinnvolle Ergänzung im Hotelbereich

Ruhig und direkt am Kurpark gelegen befindet sich das Hotel SoleGARTEN in bester Lage in Bad Dürrheim. Kapazitiv ist das Hotel SoleGARTEN an einem Endpunkt angekommen. Durch die zweigeteilte Gebäudestruktur ergeben sich zudem ineffektive Arbeitsabläufe. Um dem gewachsenen Anspruch der Gäste auch in Zukunft gerecht zu werden ist eine Veränderung notwendig. Geplant ist der Abbruch des vorderen Gebäudeflügels und der Neubau eines zusätzlichen Hoteltrakts. Der hintere Gebäudebereich wird umgebaut und modernisiert.

Das neue 3*S Hotel SoleGARTEN wird zur Stärkung des Tourismus in Bad Dürrheim beitragen und das vorhandene Hotelangebot sinnvoll erweitern. Im Hotel wird es eine Lobby, Frühstückslounge und einen Konferenzbereich geben.

Hotel SoleGARTEN, Bad Dürrheim

Für die Gäste des Hotels soll das Kurhaus als zukünftiges, modernes Gastronomiezentrum zur Verfügung stehen. Das bisher für die Stadt hoch defizitär betriebene Kurhaus wird hierdurch wirtschaftlich. Die Lage direkt beim Kurpark und Solemar machen diese Hotels für Gäste besonders attraktiv. Die kurzen Wege in das Stadtzentrum sorgen für eine Belebung und bringen Kaufkraft in die Stadt.

Umbau Sure Hotel (ehem. Hotel Soleo) zum Wohn- und Geschäftshaus

Zukunftsszenarien und Ideen für Nutzungen

Das Gebäude des heutigen Sure Hotel by Best Western (ehemals Hotel Soleo) wurde ursprünglich als Kurheim-Sanatorium genutzt und war in früheren Zeiten ein gerne und oft genutztes Fotomotiv. Leider wurden in den 70er-Jahren für die Umnutzung als Hotel einige gravierende Um- und Anbauten durchgeführt, so dass die ursprüngliche Optik zu weiten Teilen verloren ging.

Heute stellt sich die Frage, welche Nutzung dieser Gebäudekomplex in Zukunft haben kann. Gebäudestruktur und Alter des Gebäudes machen es schwierig einen hochwertigen Hotelbetrieb längerfristig aufrecht zu erhalten. Dies wäre nur mit einem immensen finanziellen Aufwand möglich.

Architektonisches Highlight
Architektonisch gesehen bietet das Gebäude enormes Potenzial. Durch die zentrale Lage in der Kernstadt und direkt am Kurpark gelegen, kann durch Herausarbeitung der historischen Bausubstanz wieder ein, den historischen Vorlagen nahekommendes, Gebäudejuwel entstehen.

Umwandlung in Wohn- und Geschäftshaus
Unser Ziel: Auf Grund der Gebäudestruktur ist eine Weiterführung als, einem dem Marktstandard entsprechendem, Hotel in den kommenden Jahren so nicht möglich. Durch die angedachten Um- und Rückbaupläne wird das Sure Hotel in ein attraktives Wohn- und Geschäftshaus umgewandelt.

Rückbau zu historischem Charakter
Für den Rückbau ist geplant, dass die obersten Stockwerke wieder den historischen Charakter erhalten. Ebenfalls sollen die Anbauten zwischen dem Hotel Soleo und dem ehemaligen Badhotel abgerissen werden. So entstehen wieder zwei eigenständige Gebäude, welche sich harmonisch in das Umfeld einfügen.

Sind die Flachdachanbauten verschwunden entsteht zwischen den beiden Gebäuden ein zusätzlicher Vorplatz, der sich sehr positiv auf das Gesamtbild auswirken wird und einen harmonischen Übergang zu den bisherigen Freiflächen darstellt. Der rückseitige Weg zum Hindenburgpark wird so offener und zusätzlich aufgewertet. Ebenfalls gewinnt die nach vorne sich öffnende Sicht zum Kurpark und Salinenpark an Raum.

Die sich auf dem Gelände befindende Kapelle soll erhalten bleiben und bietet Potenzial zur individuellen Nutzung.

Warum Wohnbebauung Hofen II ?

Planentwurf für Hofen II schon 2012
Das Baugebiet Hofen II wurde bereits im Jahr 2012 thematisiert und als Planentwurf fixiert. Auf Grundlage dieser Planungen, weiterer Gespräche mit der Stadtverwaltung und einem Gemeinderatsbeschluss von 2018 haben die Initiatoren der B.E.S.T. Holding das Gelände 2019 gekauft. Und hier nicht zu „Wald- und Grünflächenpreisen“, wie dies in Leserbriefen unterstellt wird, sondern zu ortsüblichen Preisen für Bauerwartungsland.

Die Kongregation plante Wohnbebauung
Die Gründer der B.E.S.T. Holding standen schon seit einigen Jahren mit der Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser in Nürnberg in Verhandlungen über den möglichen Kauf des Areals des ehemaligen Kurheim & Sanatorium (heute Sure Hotel by Best Western). Unabhängig davon, ob es zu einem Verkauf der Immobilie kommen sollte, war es auch für die Kongregation notwendig, dass für die Finanzierung zur Weiterentwicklung der Immobilie die unbebauten Areale nördlich und südlich des Johanniterweges einer Wohnbebauung zugeführt werden. Eine entsprechende Planung für die bauliche Entwicklung erfolgte damals durch die Kongregation.

Im Luftbild ist auch gut die bereits vorhandene Bebauung rechts neben dem geplanten Baugebiet zu erkennen.

Der Gemeinderat hat sich im März 2012 mit einer möglichen Änderung des Bebauungsplans „Hofen“ befasst. Vorgesehen war, dass vier Bauplätze für Einfamilienhäuser nördlich des Johanniterweges, im Bereich der Villa Amalia, und 12 Bauplätze südlich des Johanniterweges entstehen sollten. In seiner Sitzung vom 11.09.2012 hat der Gemeinderat dann die 6. Änderung des Bebauungsplans „Hofen“ beschlossen, der zunächst nur die Bebauung nördlich des Johanniterweges berücksichtigte, was den damaligen Anforderungen der Kongregation genügte. In dieser 6. Änderung des Bebauungsplans wurde vermerkt, dass der Bereich südlich des Johanniterweges durch einen Bebauungsplan „Hofen 2“ abgedeckt wird.

„Wird ersetzt durch Bebauungsplan Hofen II“ – Dieser Vermerk weist deutlich auf eine Bebauung hin.

Hotelentwicklung und Finanzierung
Im Jahr 2017 unternahmen die Gründer der B.E.S.T. Holding einen erneuten Anlauf, die Kongregation mit dem Hotel Soleo in die Entwicklung mit einzubeziehen. Für die Kongregation kam in diesem Zusammenhang nur ein Verkauf des Areals in Frage. Um die Machbarkeit des Kaufs und die Möglichkeiten für die Gesamtentwicklung in dem Areal auszuloten, wurde dem Gemeinderat am 11.01.2018 die Studie zur Projektentwicklung „Vision – touristische Gebietsentwicklung“ in einer nichtöffentlichen Sitzung vorgestellt. In diesem Konzept war neben den Hotelentwicklungen auch die für die Finanzierung notwendige Entwicklung von Wohnflächen enthalten. Schon damals wurde dargelegt, dass für eine Finanzierung der Gesamtentwicklung eine Wohnbebauung, wie sie bereits 2012 geplant war und in der 6. Änderung des Bebauungsplans Hofen durch den Hinweis auf den zu verabschiedenden Bebauungsplan „Hofen 2“ auch erkennbar ist, notwendig sein wird.

Mit Schreiben vom 23.02.2018 hat Bürgermeister Walter Klumpp den Beschluss des Gemeinderates übermittelt.

1.390 Quadratmeter Fläche sind bereits als Wohngebiet ausgewiesen. Ebenso das Gebiet oberhalb und neben der Villa Amalia. Ein Viertel der Grünfläche ist heute schon mit Parkplatz und Gewächshaus verbaut.

Viele Fragen zu klären
Natürlich ist allen Beteiligten klar, dass im Rahmen der Projektentwicklung noch viele Fragen zu klären sind. In diesem Prozess befinden wir uns gerade.

 

Ergebnis Bürgerbeteiligungsprozess

Auszug aus dem Ergebnis der Bürgerbeteiligung

Aufschlüsselung aller Beiträge

Defizite Mobilität – 187
Potenziale Mobilität – 252
Defizite Freiräume – 108
Potenziale Freiräume – 171
Defizite Erscheinungsbild – 74
Potenziale Erscheinungsbild – 43
Defizite bauliche Entwicklung – 12
Potenziale bauliche Entwicklung – 55
Defizite zum Soleo und Badhaus – 3
Potenziale zum Sole und Badhaus – 76
Defizite Hotelentwicklung – 22
Potenziale Hotelentwicklung – 34
Defizite Gastronomie – 5
Potenziale Gastronomie – 25
Defizite Einzelhandel und Dienstleistungen – 21
Potenziale Einzelhandel und Dienstleistungen – 35
Defizite Freizeit und Kultur – 5
Potenziale Freizeit und Kultur – 30
Defizite Freizeit und Erholung – 26
Potenziale Freizeit und Erholung – 37
Defizite Wohnen – 13
Potenziale Wohnen – 29
Defizite Stadtmobiliar – 28
Potenziale Stadtmobiliar – 18
Defizite Sonstige – 47
Potenziale Sonstige – 19
Gesamt – 1401

Defizite Freiräume
37 Einträge mit Thema
„Grünflächenverbrauch“
„Auf Hofen II“

Potenziale Freiräume
14 Einträge mit Thema
„Grünflächen erhalten“
„Auf Hofen II“

Ergebnis zu Hofen II

Potenziale Auf Hofen II

„Auf Hofen II“ empfahlen die beteiligten Bürger*innen in der Kategorie Freiräume die Grünflächen weiterzuentwickeln und als Erweiterung der Parkanlage zu erschließen. Sie schlugen vor, den Grünraum mit Funktionen wie „Café“, „Bistro“, „Spiel-, Rast- und Ruheplätze“ zu aktivieren.
Sieben Bürger*innen thematisierten auch bei der Kategorie Erscheinungsbild die Integration der Bebauung in das städtebauliche grüne Umfeld. Erzielenswert wäre eine durchgrünte, aufgelockerte Struktur.

Zum Thema Wohnen wurde die Nachverdichtung positiv bewertet und aus Sicht der Befragten wäre an dieser Stelle die Nachfrage an bezahlbaren Wohnräume für Familien, Rentner*innen und Jugendliche sicherlich vorhanden und wünschenswert.

Weitere Vorschläge bezogen sich auf das Thema Parkmöglichkeiten ergänzen. Ausreichende ausgewiesene Parkmöglichkeiten für Bewohner*innen und Besucher*innen der evang. Kirche sollten bei einer Entwicklung der Fläche an passender Stelle bedacht werden.

Quelle: Ergebnis Bürgerbefragung, Seite 69

Defizite Auf Hofen II

Im Untersuchungsareal „Auf Hofen II“ […] soll die geplante Bebauung sich in das städtebauliche Umfeld einbinden. Im Falle einer Entwicklung des Geländes sollte die vorhandene Identität und ein parkähnlicher Charakter des Ortes berücksichtigt werden.

Mit der Kategorie Wohnen wird der mangelnde bezahlbare Wohnraum für junge Menschen und Familien thematisiert. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sollte auf dieser Fläche umgesetzt werden.

Bei der Verkehrssituation wird die Zufahrt über Johanniterweg kritisch betrachtet […] ist durch die Wohnsituation und bei kirchlichen Veranstaltungen zu Stoßzeiten überfrequentiert […] Parkmöglichkeiten für Bewohner und Besucher wurden als unzureichend beschrieben.

Das Thema Freiräume und Grünflächenverbrauch wurde am häufigsten genannt. An dieser Stelle wird die Änderung des Flächennutzungsplans kritisch gesehen. „Die grünen Lungen und die Erholungsflächen in Bad Dürrheim sollten erhalten bleiben.“

Quelle: Ergebnis Bürgerbefragung, Seite 68

Quelle: PDF-Datei Ergebnisse Bürgerbefragung unter
https://www.bad-duerrheim.info/de/Aktuelles/Buergerbeteiligungsprozess

Ergebnis Bürgerwerkstatt

Auszug aus dem Ergebnis der Bürgerwerkstatt

Perspektiven im Herzen von Bad Dürrheim

Die Befragung im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprozesses hat 116 Beiträge mit Bezug zum Areal Hofen II ergeben. Die Bürgerschaft hat sich damit mit diesem Bereich sehr intensiv auseinander gesetzt. Während der Bürgerwerkstatt am 18.07.2020 wurde dieses Areal deshalb intensiv betrachtet und mögliche Nutzungen abgewogen.

Im Ergebnis wurde festgehalten, dass eine zurückhaltende Teil-Bebauung akzeptabel sei, unter der Bedingung, dass der Kirchenbuckel als Grünanlage und die Fußwegebeziehung zur evangelischen Kirche erhalten bleibt. Außerdem solle auf eine zu große Verdichtung verzichtet werden, um möglichst viel Grünfläche zu erhalten.

In der Ergebnis-Präsentation wurden die Grün- und Bebauungsareale farblich deutlich markiert. Dieses Ergebnis respektieren wir selbstverständlich; die geplante Bebauung der B.E.S.T. Holding hat dem von Beginn an entsprochen.

Quelle: Ergebnisse Bürgerwerkstatt, 23.07.2020, Seite 21

Haben Sie gewusst, dass …

Gerüchte, Meinungen, Behauptungen – ein Versuch zur Aufklärung

Leserbriefe sind sinnvolle Mittel um seine persönliche Meinung einer breiteren Öffentlichkeit darzulegen. Und Meinungen dürfen durchaus verschieden sein. Dies gilt es in einer Demokratie auszuhalten.

Zielführend und wünschenswert wäre eine sachliche Diskussion, abseits von Behauptungen, Streuung von Gerüchten oder sogar Unterstellungen.

Leserbrief: „Unsere Vorfahren in den Gremien haben weise und zukunftsträchtige Entscheidungen für das Wohl Bad Dürrheims, seiner Kurgäste und Bürger gefällt und dazu gehörte eben auch explizit die Idee und Umsetzung dieser Grünschneise vom Hindenburgpark zum Kapfwald.“

Fakt: Auch wir sind dafür, dass die um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert angelegte Grüne Lunge erhalten bleibt und nicht bebaut werden darf. Hofen II ist nicht Bestandteil der Grünen Lunge. Genauer noch, es grenzt nicht einmal direkt an die Grüne Lunge an.

Meinung: Der „Kirchenbuckel“ gehört der Stadt.

Fakt: Der sogenannte „Kirchbuckel“ unterhalb der evangelischen Kirche ist zwar als öffentliche Grünfläche wahrnehmbar, ist aber zum überwiegenden Teil in Privatbesitz.

Behauptung: Hofen II liegt in der sogenannten Grünen Lunge.

Fakt: Hofen II grenzt an keiner Stelle an die sogenannte Grüne Lunge. Die Grüne Lunge beginnt oberhalb des Bebauungsplanes Hofen (nicht zu verwechseln mit Hofen II).

Grüne Lunge – Was ist das eigentlich?

Die „Grüne Lunge“ wurde um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert eingerichtet. Dieses historische Bild aus dem Jahr 1929 zeigt die damals vorgenommene Anpflanzung, welche weit hinter der Villa Amalia verläuft. Eine Berührung mit dem Gebiet Hofen II ist an keiner Stelle gegeben.

Leserbrief: „Ich bitte daher die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, Rückgrat zu zeigen, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu entscheiden …“

Fakt: Dieses Vertrauen haben wir in unser Gremium. Leider ist es in der heutigen Zeit oft so, dass genau solche Entscheidungen von einigen wenigen dennoch nicht akzeptiert werden. Rückgrat bedeutet auch, eine andere Meinung zuzulassen und Mehrheitsbeschlüsse zu akzeptieren.

Leserbrief 1: „Der Hofenpark in Bad Dürrheim … sie (Anm. die Fläche Hofen II) für Kurgäste und Bürger als grünen Park weiter nutzbar zu machen.“

Leserbrief 2: „… im Bereich der Grünanlagen Hofen II vom Garten- und Parkgebiet …“

Leserbrief 3: „… auf den Erhalt der Hofen-Parkanlagen …“

Fakt: Die angesprochene Grünfläche war noch nie ein öffentlicher Park, sondern schon immer eine privat genutzte Grünfläche, die bisher durch eine 2-3 Meter hohe Hecke abgetrennt und nicht einsehbar war.

Leserbrief: „Bislang ist nämlich diese gesamte Parkanlage als Park- und Grünfläche im Flächennutzungsplan ausgewiesen.“

Fakt: Der Flächennutzungsplan weist 1.390 qm der fraglichen Fläche als „Wohnen“, 5.300 qm als „Grünfläche“ und 1.390 qm als „Sondernutzung Kur und Tourismus“ aus. Übrigens ist ein Viertel der Grünfläche heute schon mit einem Parkplatz und dem alten Gewächshaus verbaut.

Leserbrief 1: „Vor Jahren eine grüne Wiese gekauft, und spekuliert, dass es einmal Bauland werden könnte. Und schon wäre der Wert des Grundstücks vertausendfacht! So geht Millionär.“

Leserbrief 2: „… welche sie als Wald- und Wiesenfläche günstig erworben haben, nun den maximalen Gewinn herausschlagen wollen …“

Fakt: Das Grundstück wurde von der B.E.S.T. im Jahr 2019 zu den in Bad Dürrheim üblichen Preisen für Bauerwartungsland gekauft.

Meinung zu den Beiträgen bei der Bürgerbeteiligung: „Eines stimmt mich bedenklich: Ein Beitrag, der überhaupt nichts Konstruktives enthält, ist einer derer mit den meisten Likes.“

Fakt: Dies ist sicherlich ein Phänomen unserer Zeit. Pauschalkritik ist immer einfacher, wie selbst umsetzbare Ideen zu entwickeln.

Leserbrief: “Besteht tatsächlich ein Bedarf an drei Hotels (Hotel Solegarten, Solemar-Hotel, Parasol-Hotel) in der Umgebung des Kurgartens mit insgesamt über 500 Betten?“

Fakt: Hierzu haben die Stadt Bad Dürrheim bzw. die Kur- und Bäder GmbH in den vergangenen Jahren mehrere 100.000 Euro in diverse Gutachten investiert. Auf diese stützen sich die jetzigen Planungen. Außerdem gingen in den letzten 20 Jahren 1.000 Betten vom Markt.

Meinung: „Das Schwesternhaus (Badhotel) muss bestehen bleiben! Bitte historisch sinnvoll sanieren.“

Fakt: Das ist genau unser Ziel. Durch das Entfernen der Anbauten am Sure Hotel wollen wir das historische Badhotel mehr in den Blickpunkt stellen und sehen hier den perfekten Ort z. B. für die touristische Verwaltung von Bad Dürrheim.

Meinung: „Bei meinem ersten Überblick hätte ich mir mehr konstruktive Vorschläge und weniger Pauschalkritik gewünscht, aber auch diese Kritik nehme ich ernst. Insgesamt sind wir aber mit der Beteiligung soweit zufrieden und die vorliegende Dokumentation zeigt etliche Handlungsfelder und Fragestellungen auf, die uns jetzt ganz konkret, aber auch noch in den kommenden zehn bis 20 Jahren, beschäftigen werden.“

Quelle: Jonathan Berggötz, Ergebnis Bürgerbefragung, Seite 5

Fakt: Dies sehen wir auch so. Wir sind bereit, die Weiterentwicklung des Tourismus- und Gesundheitsstandortes Bad Dürrheim mit zu tragen. Pauschale Kritiken sind noch keine Ideen. Vorschläge müssen umsetzbar und vor allem finanzierbar sein. Da die Stadt nur über begrenzte finanzielle Mittel verfügt, ist vieles was „man“ sich wünscht, schlichtweg durch die Stadt nicht machbar und nicht finanzierbar.

Leserbrief: „Oder, ob es sich beim geplanten Bürgerworkshop wie auch schon bei der Bürgerbefragung um eine reine Alibiveranstaltung handelt und das Ergebnis schon längst feststeht.“

Fakt: Die Bürgerbefragung als Alibiveranstaltung zu titulieren ist doch sehr weit hergeholt. Zu jedem Zeitpunkt war klar, dass es in der Bürgerbefragung um die städtebauliche Weiterentwicklung im Sanierungsgebiet „Innenstadt II“, aber auch um konkrete Projekte geht. Hierfür wurden Anregungen, Meinungen und Ideen gesammelt. Und das ergebnisoffen.

Leserbrief: „Deshalb darf auch keinesfalls der kleine Fußgängerweg zwischen „Auf Hofen“ und Johanniterweg zugebaut werden, da es sich um die grüne Fußgängerhauptachse vom Kurgebiet in die Stadt handelt.“

Fakt: Auch nach einer Bebauung von Hofen II wird es einen direkten öffentlichen Fußgängerweg vom Kurgebiet in die Stadt geben.

Leserbrief: „Kann es nach den Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes ein Vier-Sterne-Hotel ohne eigenes Restaurant und ohne eigenen Wellnessbereich überhaupt geben …“

Fakt: Das Kurhaus ist auf Anregung des Gemeinderates in die Konzeption miteinbezogen worden. An zentraler Stelle zwischen den Hotels wird das Kurhaus zum modernen Gastronomiezentrum für beide Hotels. Hiermit gehört dann auch das jährliche Defizit des Kurhauses, das die Stadt trägt, der Vergangenheit an.

Leserbrief: „… unsinnig, einen zweistelligen Millionenbetrag an Eigenkapital zu investieren.“

Fakt: Für gesunde Investitionen ist Eigenkapital in einer Größenordnung von 30-40 Prozent der Investitionssumme unabdingbar, auch bei einem historisch niedrigen Zinsniveau.

Meinung: „Es wird ein Hotel in den Kurpark gebaut.“

Fakt: Dem ist nicht so. Geplant ist ein 4*S-Hotel am Kurpark. Mit dem Neubau dieses Hotels würde dann auch der Eingangsbereich zum Kurpark neu gestaltet und aufgewertet werden.

Bad Dürrheims
Leitbild und Philosophie

Wir sind einer der führenden Tourismusorte für Gesundheit und Fitness in Baden-Württemberg und das Kompetenzzentrum für Wellness und Gesundheit der Region.

Quelle: Internetseite Bad Dürrheim

Gewinner statt
Auslaufmodell

„Damit dies so bleibt, lassen Sie uns gemeinsam Bad Dürrheim zum Gewinner machen und nicht zum Auslaufmodell einer vergangenen Epoche.“

Joachim Limberger

Unterschriftenaktion
– jetzt mitmachen

„Wenn Sie Bad Dürrheim lieber als Gewinner sehen möchten, dann machen Sie mit.“

Unsere Broschüre als Online-Version anschauen

Wir haben eine Broschüre mit Informationen und Fakten erstellt.
Diese können Sie hier als Online-Version ansehen. Hierzu einfach auf das Bild klicken.

Wir sind bereit

Mit neuen Ideen und Herzblut für eine starke Zukunft Bad Dürrheims

Lassen Sie uns gemeinsam Bad Dürrheim weiterentwickeln. Wir haben Ideen und Konzepte und den Mut diese umzusetzen.

Hier der Link zur Teilnahmen an der Unterschriftenaktion:

Oder Sie wollen lieber auf „Papier“ mitmachen. Dann gibt es hier das Blatt für die Unterschriftenaktion als PDF-Dokument zum Ausdrucken. 

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